Archiv für Mai 2010
Und wieder berichtet das Handelsblatt (Premium-Content, Nr. 088 vom 07.05.2010, S. 46), dass EU-Parlamentarier die Gründung einer europäischen Ratingagentur gefordert haben. Dies solle unter dem Dach einer unabhängigen Stiftung geschehen, die jeweils zu einem Drittel von der EU-Kommission, den Euro-Finanzministern und der EZB getragen werden solle. Diese "European Rating Foundation" solle lediglich Staatspapiere bewerten. Vorbild sei die deutsche Stiftung Warentest, deren Unabhängigkeit nicht angezweifelt werde[ WEITERLESEN ]
Der Spiegel veröffentlichte heute in seiner Online-Ausgabe einen Gastkommentar von Thomas Straubhaar mit dem Titel "Warum Rating-Agenturen verramscht werden müssen". Ohne den Kollegen jetzt übermäßig verärgern zu wollen: der Beitrag fängt unklar an, wird jedoch zum Ende hin besser[ WEITERLESEN ]
In der Onlineausgabe des Handelsblatt vom 30. April 2010 wird berichtet, dass das Bewertungssystem (internes Rating) der Banken die mittelständischen Unternehmen bei der Kreditvergabe überfordern. In dem Beitrag wird von einem IT-Unternehmer berichtet, der dank seiner Controllerin die Ratingnoten unter Bezugnahme der Bewertungskriterien analysieren konnte und somit eine bessere Ratingnote bei seiner Bank durchsetzte. Ausschlaggebend ist, dass eine gute Ratingnote – nicht nur für Griechenland – für viele Unternehmen überlebenswichtig ist. Durch das Rating wird seitens der Banken beurteilt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kunde sowohl den Kredit als auch die Zinsen zurückzahlen kann. Ist die Bonität schlecht, ergeben sich daraus teure Kreditkonditionen. Es ist wichtig festzuhalten, dass in der jetzigen Zeit (Wirtschaftskrise! – Ausmaß unbekannt) die kreditgebenden Institute teilweise allzu hohe Risiken scheuen und die Kreditnehmer noch stärker als in den vergangenen Jahren kontrollieren. Dies gilt sowohl vor als auch nach der Kreditvergabe[ WEITERLESEN ]
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