Ratings = educated guesswork

“Educated guesswork” – guter Bloomberg-Beitrag zu Ratingagenturen

http://www.bloomberg.com/news/2012-12-20/blackrock-sees-distortions-in-country-ratings-seeking-s-p-change.html

Ratingagenturen: EU beschliesst strengere Regeln

Nach langem und zähem Ringen hat sich die EU nun scheinbar auf neue, strengere Regeln für Ratingagenturen geeinigt. So soll eine Haftung eingeführt werden, neue Ratings nur zu vorab festgelegten Terminen Terminen veröffentlicht werden, die Ratingkriterien offengelegt werden und das Rotationsprinzip für “bestimmte komplexe Papiere” eingeführt (laut dem “Stern“)

Schauen wir uns die einzelnen Regeln mal genauer an:

Eine Haftung der Ratingagenturen bei grober Fahrlässigkeit und arglistiger Täuschung hat es in Deutschland schon lange gegeben – da wird es Zeit, eine solche Regelung EU-weit einzuführen. Übrigens nicht nur für Ratingagenturen. Das Hauptproblem wird jedoch weiterhin darin bestehen, den Agenturen dieses Fehlverhalten nachzuweisen.

Die Bestimmung, dass Ratings für EU-Länder ausschliesslich an vorher festgelegten Terminen veröffentlicht werden dürfen ist natürlich ein Witz. Sollten zwischenzeitlich wesentliche, das Rating eines Landes beeinflussende Tatsachen bekannt werden, kann man doch nicht abwarten! Ein Arzt gibt seine Diagnose ja auch nicht nur dann ab, wenn es dem Patienten gerade passt. Und wieso eigentlich nur EU-Länder?

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die finanzielle Situation der EU-Mitgliedsländer die Hauptrolle für diese Vorschrift gespielt hat. Wenn man Ratings schon nicht – wie tatsächlich geplant – verbieten kann, dann begrenzt man einfach die “gefährlichen” Veröffentlichungen. Und wenn eine Regierung mit einem Downgrade rechnen muss, kann man schnell noch vor dem festgelegten Ratingtermin Geld auf dem Kapitalmarkt zu günstigeren Konditionen besorgen.

Die Veröffentlichungszeiten an den vorab festgelegten Terminen müssen ausserhalb der Geschäftszeiten liegen – ich meine mich zu erinnern, dass die großen Ratingagenturen bislang auch schon noch Börsenschluss New York ihre Ergebnisse veröffentlichen. Also ausserhalb der EU-Geschäftszeiten.

Zusätzlich müssen die Agenturen ihre Ratingkriterien veröffentlichen. Wer jemals auf den Internetseiten von S&P, Moody’s oder Fitch nachgesehen hat weiss, dass man dort von Informationen erschlagen wird. Es ist also keineswegs so, dass Mangel an Informationen herrscht. Vielmehr sind es so viele, dass man sie kaum analysieren kann. Und schlussendlich wird doch nicht der genaue Weg des Ratings preisgegeben – man kann die Ergebnisse also nie “nachrechnen”. Die Gewichtung der einzelnen Ratingfaktoren bleibt “Geschäftsgeheimnis”.

Die geplante Rotationspflicht wurde offensichtlich abgemildert. Ursprünglich wollte die EU die Unternehmen (und Staaten?) zwingen, ihren Ratinganbieter alle drei Jahre zu wechseln. Nun sollen sich nur bei der Beurteilung “komplexer Papiere” die Agenturen abwechseln.

Diese neue EU-Regulierung löst nicht die Probleme auf dem Ratingmarkt, sondern begünstigt hauptsächlich die EU-Regierungen bei ihren Finanzierungsbemühungen.

Crowd Sourced Ratings

Shame on me – still working on the German translation of a discussion paper by Marc Joffe and myself. Meanwhile Marc already joined forces with Wikirating. This seems like a good idea, just like the whole concept of Crowd Sourced Ratings.

Here’s the link to mni Deutsche Börse Group:

Crowd Sourced Rating Firms Join Forces;Target SEC Registration

(thanks to @nachrichtenlos for the mention)

New Rating formerly known as Europäische Ratingagentur

Aus der geplanten “Europäischen Ratingagentur” von Roland Berger ist “New Rating” geworden und das ursprüngliche Geschäftsmodell hat sehr verändert. Ausserdem meldet sich Gütersloh mal wieder zu Wort – mit der geplanten Ratingagentur der Bertelsmann-Stiftung INCRA.

Die Financial Times Deutschland berichtet am 22.11.2012 über das Vorhaben des ehemaligen Roland Berger Partners Markus Krall, eine Europäische Ratingagentur zu gründen. Von den ursprünglichen Zielen ist er mittlerweile fast vollständig abgewichen.

Der Hauptgedanke war, ein europäisches Gegengewicht gegen die amerikanisch dominierten Bonitätswächter aufzubauen. Es sollte eine unabhängige Stiftung werden, die für ihre Ratings von den Investoren – und nicht wie üblich von den Emittenten – bezahlt wird.

Als ich im Mai 2012 mit Herrn Krall bei der BaFin auf dem Podium saß, deutete sich bereits an, dass für die anfangs geplante “Anschubfinanzierung” von 300 – 500 Mio. Euro nicht genügend Investoren zu finden waren. Mit der Verringerung des benötigten Startkapitals auf ca. 150 Mio. Euro geht nun allerdings auch eine komplette Veränderung der Geschäftsidee einher. Die interessanten Ideen, dass die Agentur eine unabhängige Stiftung werden sollte und die Ratings nicht wie üblich von den Emittenten (Issuer Pays Model), sondern von den Investoren (Investor Pays Model) gezahlt werden sollten, liessen sich nicht umsetzen. Mittlerweile soll Krall Wagniskapitalgeber suchen, die Stiftung wäre nur noch einer von mehreren Investoren. Damit ist die angestrebte “Unabhängigkeit” hinfällig. Die Idee, dass Investoren für die Ratings zahlen sollen, sei schon lange erledigt, so die FTD.

Was bleibt übrig? Eine kleine, neue, unterfinanzierte Ratingagentur, die wie alle anderen aufgebaut und aufgestellt ist. Ohne historischen Track-Reckord, ohne Mitarbeiter, ohne Kunden, noch ohne aufsichtliche Zulassung, ohne das Vertrauen der Marktteilnehmer. Und ohne den möglichen Startbonus, den Ratingmarkt durch neue Ansätze zu verbessern. Auch wenn ich mich über jeden neuen Wettbewerber auf dem Ratingmarkt freue – so kann das nicht funktionieren! Zusätzlich sind die kleinen deutschen – aufsichtlich zugelassenen – Ratingagenturen, wie Creditreform und Euler Hermes, bereits wesentlich besser positioniert.

Und nun in die Metropole Gütersloh. Dort hat die Bertelsmann-Stiftung ihren Sitz. Und die hat, laut der Neuen Westfälischen, am 20.11.2012 eine Machbarkeitsstudie zu einer neuen Ratingagentur vorgelegt. (Ich meinte mich zu erinnern, dass die Agentur bereits im April 2012 in Washington gegründet wurde. Das war aber auch nur die Vorstellung des Konzepts). Das Bertelsmann-Kind trägt den Namen INCRA – International Non-Profit Credit Rating Agency. Nomen est omen – eine nicht-gewinnorientierte Ratingagentur. Ob die Bertelsmann-Stiftung unabhängig ist vermag ich nicht zu beurteilen. Finanziert werden soll die INCRA aus einem 400 Mio. Euro Fonds, dessen Ausschüttungen die laufenden Kosten trägt. Jetzt dachte ich: gut, die Bertelsmann-Stiftung scheint ja – im Gegensatz zu Roland Berger – über ausreichende Mittel zu verfügen. Allerdings berichtet die Neue Westfälische weiter: “Beteiligen können sich daran [an dem Fonds] Regierungen, Unternehmen, Stiftungen und Privatleute.” Ach so. Ich dachte, die hätten das Geld schon beisammen. Na dann viel Erfolg!
Für die interessierten Investoren unter meinen Lesern: die non-profit INCRA will ausschliesslich Länder und internationale Organisationen benoten und diese Ratings sind kostenlos (oder umsonst?).
Auch diesem, seit längerem geplanten, neuen Wettbewerber auf dem Ratingmarkt wünsche ich viel Erfolg.

Ohne übermäßig pessimistisch erscheinen zu wollen: sowohl bei New Rating als auch INCRA bin ich eher pessimistisch. Aus ähnlichen Gründen: kein Geld, kein wirklich neues Konzept, keine Historie, kein Vertrauen der Marktteilnehmer, ….

Dabei existiert doch ein hervorragendes weiteres Modell zum Ratingmarkt!

Ratingagentur verurteilt

Zum ersten Mal wurde eine Ratingagentur von einem Gericht zu Schadenersatz verurteilt.
Das australische Bundesgericht hat, als höchstes Gericht des Landes, Standard & Poor’s zu einer Entschädigungszahlung i.H.v. 30 Mio. Australischen Dollar verurteilt. Entschädigt werden australische Gemeinden, die auf ein AAA-Rating für ABN Amro vertrauten und mehr als 90% ihres angelegten Kapitals verloren.

Die Investitionssumme in 2006 betrug insgesamt 16 Mio. Austral. Dollar, die Gemeinden erhalten ihr Geld zu rund einem Drittel zuzüglich Zinsen zurück. S&P hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen zu wollen.

Damit spielt Australien die Vorreiterrolle – dieses Urteil dürfte enorme Auswirkungen auf die Ratingbranche weltweit haben.

(Quelle: Handelsblatt)

Bewegt er sich doch….?

…. der Ratingmarkt?

Auf Twitter wurde ich heute von @AnleihenFinder auf eine Neuemission hingewiesen. Die Laurél GmbH begibt eine Anleihe mit 5-jähriger Laufzeit und einem Kupon i.H.v. 7,125%. Das Maximalvolumen beträgt 20 Mio. Euro, die Stückelung 1.000 Euro. So weit, so gut verzinst.

Interessant ist der Hinweis, dass Laurél “nach eigenen Angaben” ein BBB Rating der Creditreform Rating besitzt. Diese Aussage kann ich nach der Recherche auf den Creditreform-Seiten bestätigen. Es handelt sich dabei um ein Emittenten-Rating, kein Emissions-Rating. Die exakte Ratingskala der Creditreform konnte ich auf die Schnelle nicht finden, lediglich den Hinweis:

Im abschließenden Ratingurteil werden sämtliche Informationen zu einem Wert verdichtet und auf einer international verständlichen Ratingskala von AAA bis D abgebildet. So symbolisiert etwa die Note “AAA” die bestmögliche Bonität.

Die Skalierung scheint also analog zu denen der großen Drei (S&P, Moody’s und Fitch) zu sein und Laurél ist damit im Investment Grade. Diese großen Drei spielen allerdings nach Aussage der Anleihen Finder GmbH auf dem Markt für Mittelstandsanleihen keine Rolle. Die Creditreform sei in diesem Segment der Marktführer.

Und das würde bedeuten, dass doch Bewegung in den Ratingmarkt gekommen ist – wenn auch (zunächst?) nur in einem kleinen Marktsegment. Eine gute Nachricht für alle, die wie ich die oligopolistische Marktform als suboptimal erachten.

Allerdings will ich nicht verschweigen, dass der Markt für Mittelstandsanleihen in der letzten Zeit einige Ausfälle erlebt hat. Man muss abwarten, ob sich die Ratings der Creditreform ex post als korrekt erweisen.
Und natürlich muss ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass mein Modell mit den Ratingagenturen der Kreditinstitutsgruppen gerade auch im Mittelstand eine gute Alternative darstellt – sowohl zu den großen Drei als auch zu dem “Marktführer Creditreform”.

Jürgen Trittin – Finanzminister?

Der Grünen-Fraktionschef Trittin hat der “Welt am Sonntag” ein Interview gegeben, über das ich bei Twitter schon gemeckert habe. Hier kommt die etwas ausführlichere Blogerklärung für das Gemecker.

Zunächst geht es im Interview um Steinbrücks Nominierung, eine “gerechte” Welt, die europäische Bankenaufsicht und natürlich “die oberen zehn Prozent”. Und damit sind wir ganz schnell bei der Steuerpolitik allgemein und der Vermögensteuer im Besonderen. Dazu sagt Trittin:

Es geht nicht um den Mittelstand, sondern um die reichsten der Reichen, nicht mal ein Prozent der Bevölkerung. Und die können sich das ganz einfach leisten.

Gut, dass er das so genau weiß. Ab welchem Vermögen man zu den reichsten der Reichen gehört folgt zwei Sätze später:

Erklären Sie mir doch mal, warum jemand mit einer Million Euro an persönlichem Privatvermögen nicht über zehn Jahre pro Jahr 15.000 Euro erwirtschaften kann. Wer das nicht hinkriegt, muss ziemlich schlecht wirtschaften.

Und in diesem Satz steckt mehr drin, als ich in 140 Zeichen bei Twitter verarbeiten konnte. Also: ab 1 Mio. Euro Privatvermögen zahlt man 15.000 Euro jährlich. Das entspricht einer Vermögensteuer von 1,5%.

Zunächst einmal ärgert mich, dass ein Berufspolitiker, vermutlich ohne Berufserfahrung in der Wirtschaft (laut Wikipedia ist er Dipl.-Sozialwirt und war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Göttingen), behauptet, man könne locker 1,5% jährlichen Gewinn (!) erwirtschaften. Ansonsten wäre man blöd. Zum Vergleich: die Umlaufrendite beträgt zur Zeit 1,2% p.a. Und soweit ich mich erinnere gehört Trittin zu dem Kreis von Politikern, die diese entsetzliche “Gier” verurteilen. Und 25% Eigenkapitalrendite ist ja auch Teufelszeug. Laut Trittin bewegen wir uns also in einem Korridor von ungefähr 1,5% jährlicher Rendite für die Unfähigen und 25% für die Gierigen. Wo sind die Kleinsparer, die auf der Suche nach besserer Rendite z.B. Tagesgelder bei isländischen Banken angelegt haben, einzuordnen? Insgesamt geht Trittins Tendenz also zu Mindest- und Maximalrenditen, die von den Politikern bestimmt werden. Nur die Bundesanleihen sollten vermutlich möglichst zinslos sein, oder? Das kennen wir von der LINKEN, die auch einen Korridor zwischen Mindest- und Maximaleinkommen einrichten wollen. Muss ich explizit sagen, dass ich das für beide Fälle anders sehe?

Kommen wir aber zurück zu den 1,5% Vermögensteuer auf die 1 Mio. Euro Privatvermögen. Ich habe oben bereits die Umlaufrendite von z.Zt. 1,2% erwähnt. Bundesanleihen wurden allerdings auch schon mit negativer Rendite gesichtet. Ganz so einfach scheint es also nicht zu sein, jährlich 15.000 Euro mit 1 Mio. sicher zu erwirtschaften. Zusätzlich wird von der Politik die Inflationsrate gern mal “vergessen”. Aktuell liegt sie bei rd. 2,6%. Das bedeutet, dass man – vor Steuern – bei einer Rendite von < 2,6% real Geld verliert. Die 1 Mio. ist also nach einem Jahr, trotz Verzinsung, real weniger wert. Mit der Vermögensteuer muss man also 4,1% jährliche Rendite erwirtschaften, um sein Vermögen von 1 Mio. zumindest zu erhalten. Oh. Moment. Es kommt ja noch eine weitere Steuer hinzu: die Kapitalertragsteuer. Die beträgt z.Zt. 25% (zzgl. Soli), die SPD unter Steinbrück will sie auf 32% erhöhen. Wenn ich mich recht erinnere, wollen die Grünen sie abschaffen und Kapitalerträge (wieder) mit dem “normalen” Steuertarif von z.Zt. bis zu 45% besteuern. Oh. Nochmal Moment: der Höchststeuersatz soll ja auch angehoben werden. Auf mindestens 49%.

Wenn wir das Ganze mal approximativ zusammenfassen, benötigt man nach Steuern dann eine Rendite von > 8%, um sein Vermögen überhaupt halten zu können. Und da kommen wir der teuflischen Gier-Grenze doch schon wieder gefährlich nahe, oder? (Zumindest ist nach aktueller politischer Einschätzung eine Verzinsung von Staatsanleihen von > 6% für EU-Staaten nicht tragbar)

Was wir noch nicht geklärt haben ist, wo diese 1 Mio. Privatvermögen überhaupt herkommt. Selbst wenn sie vom Himmel gefallen ist, müsste man sie ja eigentlich beim Fundbüro abgeben. Also hat man sie entweder erarbeitet, geerbt/geschenkt bekommen, oder im Lotto gewonnen. Je nach Art und Weise des Geldzuflusses kommen wieder unterschiedliche Steuern in Betracht.

Bei einer Erbschaft/Schenkung von 1 Mio. – gern auch mal als “leistungsloses Einkommen” bezeichnet – wird Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer fällig. Je nach Verwandtschaftsgrad momentan bis zu 30%. Man muss also knapp 1,5 Mio. erben, um anschliessend 1 Mio. Vermögen zu besitzen. (Erbt man mehr als 6 Mio. Euro, liegt der Steuersatz bei bis zu 50%). Die Grünen wollen aber die Erbschaftsteuer erhöhen, keine Sorge.

Der Lottogewinn/Spielbank ist meines Wissens die einzige Weg, ohne Steuerzahlung an 1 Mio. zu kommen (Raub, Prostitution oder Drogengeschäfte will ich mal nicht berücksichtigen). Gewinnt man 1 Mio. Euro, so hat man auch 1 Mio. Euro Privatvermögen. Ist das eigentlich nicht auch ein “leistungsloses Einkommen” – vergleichbar mit der Erbschaft/Schenkung? Und wenn wir denn beim deutschen Steuerdschungel überhaupt von einem “System” reden wollen: da passt doch die Systematik nicht, oder? Sind hier mitlesende Steueranwälte, die mich aufklären können? Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass der Staat bei Spielbanken und beim Lotto seine Finger gaanz tief drinstecken hat.

Bleibt noch der übliche Weg, an Geld zu kommen: Arbeit. Da Grüne und SPD auch die Einkommensteuersätze erhöhen wollen, können wir davon ausgehen, dass man bis zu 2 Mio. Euro pro Jahr verdienen muss, um 1 Mio. anschliessend übrig zu haben. Und wenn man nichts isst, trinkt, wohnt, atmet – hat man das als Privatvermögen. Um davon die Vermögensteuer zu bezahlen. Es soll ja Leute geben, die für Vorträge so gefragt sind, dass sie diese Summe quasi als Nebeneinkünfte verdienen….

Das alles klingt nach einem super Plan!

N.B.: ich bin weder Steuer- noch Anlageberater. Bitte fällen Sie keine Vermögensentscheidungen aufgrund dieses Blogposts. Bei der Steuergesetzgebung in Deutschland kann niemand eine Haftung übernehmen. Nicht einmal diejenigen, die die Steuergesetze beschliessen. Dazu noch ein Zitat von Trittin:

Welt am Sonntag: Wie viele Unternehmer werden unter Rot-Grün Deutschland verlassen?

Trittin: Die werden alle hierbleiben. Wir werden den Stichtag für die Steuer nämlich rückwirkend festlegen. Es nützt dann nichts, abzuhauen.

Und alle so: yeah!

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