Artikel mit Schlagwort ‘ Eigenkapital ’

Ratings ohne Information?

In einem aktuellen Handelsblatt-Beitrag stellt Olaf Storbeck eine neue Studie über den Informationsgehalt von Ratings der großen Agenturen vor.

Die Wissenschaftler Jens Hilscher und Mungo Wilson haben festgestellt, dass die Ratingnoten wenig über die tatsächlichen Kreditausfallrisiken aussagen. Sie verglichen für die Jahre 1986 bis 2008 die Unternehmensratings von Standard & Poor’s (S&P) mit einem eigenen Indikator, der die Insolvenzgefahr eines Unternehmens ausschliesslich anhand öffentlich zugänglicher Daten misst. Dieser “failure score” verwendet hauptsächlich Bilanzkennzahlen, wie die Profitabilität, den Verschuldungsgrad und die Barreserven. Empirisch lasse sich nun belegen, dass mit diesem vergleichsweise einfachen failure score Zahlungsausfälle zuverlässiger zu prognostizieren seien. Diese Ergebnisse liessen sich auch auf Staatsanleihen übertragen. Anhand makroökonomischer Daten könne man Risikoaufschläge z.B. für Staatsanleihen aus Schwellenländern besser erklären, als mittels Ratingnoten.

Das sind hochinteressante Forschungsergebnisse, da sich Ratingagenturen immer darauf berufen, dass sie bei beauftragten Ratings mehr und bessere Informationen als die Öffentlichkeit erhalten. Dies scheint nun widerlegt – auch wenn man in Studien a posteriori immer klüger ist. Man könnte z.B. die passenden Indikatoren wählen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen (was ich den Forschern expressis verbis NICHT unterstelle!). Ratings sind immer eine Zukunftsbetrachtung und daher grundsätzlich mit Risiken verbunden. Auch wenn Agenturen und Regulierungsbehörden lange Glauben machten wollten, dass Ratingnoten eine Sicherheit bei Anlage- oder Kreditentscheidungen herstellen.

Ein kleiner Seitenhieb auf die Ratingagenturen sei an dieser Stelle erlaubt: eine weitere wissenschaftliche Studie (Bannier/Behr/Güttler (2007): Why are unsolicited ratings lower than solicited ratings? A theoretical and empirical assessment) hat herausgefunden, dass beauftragte Ratings tendenziell besser ausfallen als unbeauftragte und damit unbezahlte Ratings. Das Argument der Agenturen war der o.g. bessere Einblick in die Unternehmen. Dies scheint nach dem Handelsblatt-Artikel nun aber eher kontraproduktiv zu sein. Ausserdem wurde den Ratingagenturen unterstellt, dass sie Unternehmen vor der Veröffentlichung eines unbeauftragten Ratings informierten, dass die Ratingnote bei einem beauftragten=bezahlten Rating potenziell besser ausfallen könne. Und ob das Unternehmen nicht doch das Rating beauftragen=bezahlen wolle. Die Studie nennt das Kind beim Namen: “blackmailing”.

Was ich persönlich an dem Beitrag von Storbeck besonders interessant finde, ist die Aussage, dass die ausschliessliche Betrachtung von Bilanzkennzahlen zu besseren Ergebnissen führt, als die zusätzliche Berücksichtigung von “soft facts”. Üblicherweise wird die Ratingnote zu ca. 60% über quantitative Faktoren – wie Bilanzkennzahlen – bestimmt. Etwa 40% der Note machen die qualitativen Faktoren, wie Marktposition, Qualität des Managements, Nachfolgeregelung etc., aus.

Ein Vorwurf an mein Modell der Ratingagenturen der Kreditinstitutsgruppen lautet, dass die Ratings der Banken sich zu sehr auf die quantitativen Faktoren beschränken. Daher mein ausdrücklicher Dank an die Forscher Hilscher und Wilson. Damit sollte meine Vorstellung einer Verbesserung des Wettbewerbs auf dem Ratingmarkt gleichzeitig zu einer höheren positiven Korrelation von Ratingnote und Zahlungsausfall führen.

Von Basel I bis Basel III

Wie sicher ist die Einlagensicherung?

In einem aktuellen Urteil betont das Landgericht Berlin, dass bei einer Bankpleite die Anleger lediglich die gesetzliche Einlagensicherung einklagen können. Diese liegt weit unter dem von den Instituten freiwillig eingerichteten Einlagenschutz. Diese Rechtsauffassung sei allgemein anerkannt und gelte nicht nur für den Einlagensicherungsfonds der Privatbanken, sondern auch für die Institutssicherung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die vermeintliche Rechtssicherheit, die Kreditinstitute den Kunden suggerieren, existiert nicht. (Quelle: Handelsblatt)

Gesetzlich vorgeschrieben und damit einklagbar sind zukünftig bis zu 100.000 Euro auf Giro- und Termingeldkonten sowie Inhaberschuldverschreibungen des Kreditinstituts.

Rating und Mittelstand

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Und wieder ein Hinweis auf das Handelsblatt: unter dem Titel “Banken lassen Mittelständler abblitzen” behandelt ein Beitrag die Ratingproblematik im Hinblick auf mittelständische Unternehmen und wirbt implizit für meine Beratungsleistung.

Kurz und prägnant leitet der Autor die Zusammenhänge von Eigenkapitalvorschriften, Kreditrating und deren mögliche Auswirkungen auf Mittelständler her.

Viele Unternehmen widmen dem Rating zu wenig Aufmerksamkeit und kennen weder ihr Rating noch die einzelnen Ratingfaktoren.

Aufgrund gesetzlicher Forderungen sind die Banken gezwungen, anhand der Ratingeinstufung ihrer Kreditkunden Konditionen und Kreditlinien festzulegen. Daher können in der momentanen Krise die Liquiditäts- und Handlungsspielräume der Unternehmen dramatisch eingeschränkt werden. Auch für mittelständische Unternehmen ist die aktive Steuerung des Kreditratings ein wesentliches Instrument der strategischen Führung.

Der Artikel endet mit dieser Problembeschreibung und Lösungshinweisen. Explizit will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Mittelständler durchaus externe Beratung als Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Aufgrund der aktuell krisenbedingten, laufenden Anpassungen des Bankrisikomanagements wird es schwer, neben dem Kerngeschäft des Unternehmens auch diese Anforderungen ständig im Auge zu behalten. Die Kosten für eine externe Beratung werden ggf. durch geringere Zinslasten kompensiert. Möglicherweise führt eine Optimierung der Finanzkommunikation auch zu alternativen Finanzierungsquellen.

Macht der Ratingagenturen

© handelsblatt.com

Im Handelsblatt findet sich ein guter Artikel über die von den Aufsehern zementierte Macht der Ratingagenturen. In den Kommentaren entwickelt sich eine Diskussion, an der ich mich beteiligt habe.

Die Autorin Osman kommentiert die Macht und Regulierung der Ratingagenturen. Ihrer Ansicht nach hat sich trotz Finanzkrise daran nichts geändert, obwohl Ratingagenturen eine wesentliche Mitschuld an der Finanzkrise tragen.

Politischer Kreditzwang

© Foto: ap (via handelsblatt.com)

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Das Handelsblatt erläutert in seiner heutigen Online-Ausgabe die möglichen – allerdings begrenzten – Maßnahmen der Regierung, um Banken zur Kreditvergabe zu zwingen. Union und SPD befürchten einen Anstieg der Firmenpleiten und damit höhere Arbeitslosenzahlen im Herbst. Und da ist bekanntlich Wahl.

Banken sollten zur Erholung der Wirtschaft beitragen, in dem sie nicht zu risikoscheu bei der Kreditvergabe sind. Gleichzeitig will Peer Steinbrück die Eigenkapitalvorschriften für Banken (Basel II) reformieren, d.h. lockern.

Anders formuliert: die Politik befürchtet Firmenpleiten, will aber gleichzeitig die Banken zu einer riskanteren Kreditvergabe zwingen und die Bindungswirkung des Eigenkapitals aufweichen.

In einem worst-case Szenario führt das dann dazu, dass zunächst (bis zur Wahl?) die Firmenpleiten hoffentlich ausbleiben. Danach fallen die erzwungenen Kredite aus, die mit weniger Eigenkapital unterlegt werden mussten. Dies ist dann zwar erstmal das Problem der kreditgebenden Bank, aufgrund der durch die Finanzkrise angespannten Eigenkapitalsituation der Banken kann dies aber sehr schnell wieder das Problem der Steuerzahler werden. Die drohende Erhöhung der Arbeitslosigkeit, deren Kosten den Kreditausfällen gegenübergestellt werden müssten, wurde nur temporär verhindert – bis nach der Wahl. Anschließend zahlt der Steuerzahler für die Arbeitslosigkeit und die Kreditausfälle.

Kein wirklich gutes Geschäft.

Weiterhin schreibt das Handelsblatt, dass Wissenschaftler seit langem dafür eintreten, dass sich Banken Eigenkapital beschaffen.

Das ist prinzipiell richtig, jedoch in Zeiten der Finanzkrise schwierig und teuer – unter Marktbedingungen.

Laut dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats des Finanzministeriums, Clemens Fuest (SPD), hätte der Staat die Banken per Staatsbeteiligung dazu zwingen müssen.

Am Ende wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass der Steuerzahler belastet wird. Sei es durch steigende Arbeitslosigkeit und/oder die Kreditausfälle privater oder zwangsverstaatlichter Banken.

Bundesbank fordert geringeren Einfluss der Ratingagenturen

Die FAZ berichtet heute, dass die Bundesbank auf einer Tagung zur Bankenaufsicht einen geringeren Einfluss der externen Ratingagenturen auf die Kapitalanforderungen fordert. Insbesondere für Verbriefungen und strukturierte Produkte sollte den großen amerikanischen Agenturen keine bevorzugte Stellung mehr eingeräumt werden. Obwohl die Kreditinstitute die Wertpapiere auch mit eigenen Verfahren bewerten, müssen sie zur Ermittlung der aufsichtlichen Risikogewichtung externe Ratings verwenden.

Aufgrund des fehlenden Vertrauens in die Beurteilungen der externen Agenturen wird vorgeschlagen, übergangsweise eine Standardrisikogewichtung für Verbriefungen einzuführen. Damit soll die prozyklische Wirkung der Basel II-Regeln verringert werden, da die Eigenkapitalanforderungen der Banken in diesem Fall durch eine Ratingherabstufung nicht mehr beeinflusst werden.

Da die Bundesbank den Ratingagenturen explizit das Vertrauen abspricht und implizit die bankinternen Verfahren für zumindest gleichwertig befindet, stellt sich die Frage, warum sich der Vorschlag lediglich auf Verbriefungen bezieht.

Es existiert schliesslich ein Modell, das die Kreditinstitute bei Bonitätsbewertungen aufsichtlich auf eine Stufe mit den Ratingagenturen stellt.

>> Modell zur Förderung des Wettbewerbs und der Transparenz auf dem Ratingmarkt

Banken ohne Aufsicht

Das Handelsblatt berichtet heute, dass von der BaFin die laufende Bankenaufsicht in manchen Bereichen eingestellt wurde und in einigen nur sehr eingeschränkt ausgeübt wird. Grund dafür ist laut BaFin der Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate (HRE), der viele Personalkapazitäten bindet. Nur die Hälfte der eigentlich dafür vorgesehenen BaFin-Mitarbeiter überwachen aktuell Großbanken, Landesbanken und Sparkassen.
Zusätzlich vermutet der Internationale Währungsfonds (IWF) weitere Risiken bei den Banken und fordert daher einen europaweiten Stresstest. Auch Ifo-Präsident Sinn fordert einen Banken-Stresstest für Deutschland. Es sei sinnvoll zu ermitteln, wie gut die Banken gegen die Finanzkrise gewappnet seien. “Wer den Test nicht besteht, weil er zu wenig Eigenkapital hat, muss sich das fehlende Eigenkapital besorgen, notfalls vom Staat.”

Da stellt sich natürlich die Frage, wie es vor dem Hintergrund von Basel II überhaupt dazu kommen kann, dass Banken “zu wenig Eigenkapital” haben?!

Die generelle Frage, ob Eigenkapitalvorschriften tatsächlich das geeignete Instrument sind, wird zur Zeit nur noch wenig diskutiert. Schliesslich wirken sie prozyklisch und verstärken die aktuelle Krise. Auf diesen Zusammenhang wurde in diesem Blog bereits hingewiesen.

Ergebnisse des G-20 Weltfinanzgipfels

©www.londonsummit.gov.uk/en/

©www.londonsummit.gov.uk/en/

Auf dem Gipfel der G-20 Staaten in London wurde tatsächlich Übereinstimmung im Hinblick auf eine verschärfte Finanzaufsicht erreicht. Es stellt sich heraus, dass die Neufassung der MaRisk ein Vorgriff auf die Beschlüsse der G-20 war.

So wurde vereinbart, dass Kreditinstitute zukünftig mehr Eigenkapital vorhalten müssen und die Basel II Regeln dahingehend geändert werden.

Ob dies eine adäquate Lösung für die aktuellen Probleme darstellt, wurde bereits an anderer Stelle in Frage gestellt. Auch die prozyklische Wirkung der Eigenkapitalvorschriften wird damit verschärft. Na gut, gegen diese Wirkung wurden dann Konjunkturprogramme aufgelegt. Vielleicht sollten Regeln gefunden werden, die nicht zunächst falsche Anreize setzen, welche dann anschliessend vom Steuerzahler korrigiert werden müssen.

Die Ratingagenturen müssen in ihrer Ratingmethodik transparenter werden und Hedge-Fonds werden zukünftig beaufsichtigt. Böse Heuschrecken – allerdings haben sie mit der aktuellen Krise nur am Rande zu tun und sind vor allem nicht ursächlich dafür. Genau wie die schlimmen Steueroasen, die auch bekämpft werden sollen. Kann Obama den US-Bundesstaat Delaware “ausgemeinden”?

Wie bereits in dem Entwurf für die neuen Mindestanforderungen an das Kreditmanagement formuliert, haben die G-20 Staaten beschlossen, dass Banken ihre Risikovorsorge nicht mehr ausschliesslich anhand der Ratings externer Ratingagenturen vornehmen dürfen. Sie müssen (zusätzlich) eine eigene Bonitätseinschätzung ihrer Kreditnehmer vornehmen. Wieso können die Banken das besser als Ratingagenturen? Und wenn ein externes und internes Rating eines Kreditnehmers mit unterschiedlichen Ergebnissen vorliegt, welches wird dann zur Eigenkapitalunterlegung herangezogen? Und warum?

Implizit sagen die G-20 mit dieser Forderung, dass den Ratings der externen Agenturen (allein) nicht vertraut werden darf – bei der Kreditvergabe durch Banken. Aber alle Kapitalmarktteilnehmer müssen sich weiterhin allein auf die Ratings verlassen?

Die Umsetzung der in London beschlossenen Massnahmen wird demnächst auf nationaler Ebene stattfinden – man darf also gespannt sein.

Geplante Neufassung der MaRisk

© mgm-cp.com

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Im Februar 2009 hat die BaFin einen Entwurf zur Neufassung der MaRisk veröffentlicht und die Verbände um eine Stellungnahme bis zum 23.03. gebeten.

In dieser Neufassung wird die ausschliessliche Verwendung externer Quellen im Rahmen der Kreditentscheidung ersatzlos gestrichen. In BTO 1.2 soll mit einer neuen Tz. 4 folgende Vorschrift eingefügt werden: „Die Verwendung externer Bonitätseinschätzungen enthebt das Institut nicht von seiner Verpflichtung, sich ein eigenes Urteil über das Adressenausfallrisiko zu bilden.“

Auf den ersten Blick scheint dies selbstverständlich, es konterkariert jedoch den Standardansatz (KSA) nach Basel II. Dieser bestimmt die Höhe der Eigenkapitalunterlegung für jeden einzelnen Kredit in Abhängigkeit des externen Ratings des jeweiligen Kreditnehmers. Ursprünglich sollte der Standardansatz die einzige Möglichkeit zur Bestimmung der Eigenkapitalunterlegung sein. Nach verschiedenen Interventionen wurde als Alternative die Möglichkeit bankinterner Ratings zur Bestimmung der Eigenkapitalunterlegung eingefügt (IRBA).

Das Vertrauen in die Urteile der externen Ratingagenturen ist nicht erst seit Ausbruch der Finanzkrise getrübt. Bereits seit Jahren gab es gravierende Fehleinschätzungen auf Seiten der Agenturen. Diese geplante Neufassung der MaRisk entzieht den externen Ratings nun endgültig das Vertrauen im Hinblick auf die Kreditvergabeentscheidung der Banken.

Auch dies mag prima facie gerechtfertigt sein. Doch insbesondere zwei Fragen wirft dieses Vorgehen auf:

1. Wie wird zukünftig die Eigenkapitalunterlegung geregelt? Entweder wird der KSA obsolet, oder die Banken haben ein Wahlrecht, ob sie ihr internes Rating oder ein ggf. vorhandenes externes Rating als Grundlage zur Berechnung der Eigenkapitalunterlegung heranziehen. (In der Neufassung der MaRisk wird nicht explizit der IRBA genannt, die geplante Änderung führt jedoch zwangsläufig zu einem von der BaFin anerkannten internem Rating. Sonst ergibt diese Änderung keinen Sinn. Wie sonst soll eine gute Qualität der kreditinstitutseigenen Bonitätseinschätzung gewährleistet werden?). Im Ergebnis werden die Kreditinstitute natürlich das Ratingergebnis zur Eigenkapitalunterlegung wählen, welches die geringere Eigenkapitalanforderung bedingt. Das kann von der Aufsichtsbehörde nicht gewollt sein.

2. Was bedeutet diese implizite (negative) Einschätzung der Qualität von externen Ratings durch die Aufsichtsbehörde für die Kapitalmärkte? Investoren, die Unternehmensanleihen kaufen, haben i.d.R. nicht die Möglichkeit, den Emittenten einer ausführlichen Bonitätseinschätzung zu unterziehen. Alle Investoren sind also weiterhin abhängig von dem Urteil der Ratingagenturen. Für eine Kreditvergabeentscheidung der Banken scheint dieses Urteil jedoch nicht auszureichen. Kann es dann für die Kapitalmarktteilnehmer ausreichen?

Diese zwei Punkte sprechen, neben verschiedenen anderen Argumenten, vielmehr dafür, die Qualität und Glaubwürdigkeit externer Ratings zu verbessern. Und dies kann lediglich über mehr Wettbewerb und eine höhere Transparenz auf dem Ratingmarkt erreicht werden. Dazu existieren bereits verschiedene Ansätze, u.a. das „Modell zur Förderung des Wettbewerbs und der Transparenz auf dem Ratingmarkt [...]“ vom Autor dieses Blogs.

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