Persönliche Risikoeinstellung

©www.menshealth.de

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Aufgrund gesetzlicher Anforderungen zum Anlegerschutz müssen Banken und Vermögensberater ihre Kunden u.a. nach deren Risikoeinstellung fragen. Damit soll verhindert werden, dass einem risikoaversen Anleger hochspekulative Papiere verkauft werden.

Wie hoch ist also Ihre Risikoneigung? Bei wie viel Prozent Verlust reagieren Sie panisch und verkaufen?

In seinem Blog hat Tim Ferriss, Autor von „The 4-Hour Workweek“, beschrieben, dass die Frage nach der Risikotoleranz falsch bzw. nicht ausreichend ist (http://tinyurl.com/5v4bj7)

Während eines Gesprächs mit einem Anlegeberater wurde er nach seiner Risikoeinstellung gefragt und antwortete, dass er sie nicht kenne. Auf die Rückfrage, was der Durchschnitt der Kunden auf diese Frage antworte, sagte der
Berater: die meisten Anleger sagen, sie würden ab einem Verlust von 20% in einem Quartal panisch reagieren und verkaufen.
Frage: wann fangen die meisten Anleger mit Panikverkäufen an?
Antwort: ab 5% Verlust im Quartal.

Ferriss schließt daraus, dass falsche Annahmen über zukünftige Entscheidungen fast zwangsläufig zu Fehlern führen. Um dies zu umgehen, kann ein Anleger entweder seine (unterstellte) Risikoneigung verringern oder Verluste simulieren, indem er einen kleinen Betrag riskant investiert.

Durch die Finanzkrise wurde in den letzten Monaten die Risikotoleranz vieler Anleger getestet. Leider völlig unabhängig vom Diversifikationsgrad der Portfolios, da alle Asset-Klassen betroffen sind.

Haben sich Ihre Annahmen hinsichtlich Ihrer persönlichen Risikoneigung verändert?

Kommentare willkommen.

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