Banking – Back to the roots?

In einer Studie hat KPMG, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Banken, die Auswirkungen der geänderten Bankenregulierung untersucht. Als Ergebnisse der stärkeren Regulierung seit der Finanzkrise werden verschiedenen Punkte genannt.

Ein wesentlicher Punkt seien die mittlerweile höheren Kapital- und Liquiditätsreserven der Banken. Damit wäre ein Hauptziel der Regulierung erreicht. Ob diese höheren Reserven tatsächlich ausreichend sind, darüber streiten die Experten.
Zusätzlich würden die Kreditinstitute sich wieder verstärkt auf ihr originäres Geschäft mit Firmen- und Privatkunden konzentrieren und den Eigenhandel und „besonders risikoreiche Geschäfte“ verringern.
Möglicherweise lassen sich ja durch die seit längerem sehr niedrigen Zinssätze wieder höhere Margen für die Institute durchsetzen. Und gegen Eigenhandel und riskante Geschäfte ist eigentlich nichts einzuwenden – solange die Institute selbst dafür haften! Scheinbar wollen sie aber dieses Risiko immer seltener eingehen.

Den Gesamtaufwand für die Umsetzung der verschiedenen Vorschriften beziffern die deutschen Banken auf jährlich ca. 9 Mrd. Euro. Bankenvertreter sind natürlich über diese höheren Kosten wenig erfreut und verweisen auf eine sich verschlechternde Ertragslage. Ausserdem mahnen sie eine Überprüfung von möglichen Fehlanreizen der Vorschriften, insbesondere bei kumulierter Betrachtung an.

Insgesamt also keine überraschenden Ergebnisse.

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