DSGVOooh

Liebe Leserinnen und Leser,

leider sehe auch ich mich genötigt, Sie mit dieser kurzen

Information gem. Art. 13 EU-Datenschutz-Grundverordnung

zu belästigen. Ich freue mich über Ihr Interesse an meinen – seltenen – Blogposts. All about Banking wird von mir rein privat und für Sie als LeserIn kostenlos betrieben.

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Robo Advice wird überbewertet!

Mein jüngster Artikel für „Der Bank Blog“.

Dieses Mal habe ich mich um die Anlageseite gekümmert und komme zu dem Ergebnis, dass der FinTech-Hype um Robo Advisor übertrieben wird.

>> Robo Advice wird überbewertet!

Bis zu zwei Drittel aller Bankjobs gehen verloren

Nachdem es hier sehr lange sehr ruhig war, geht es jetzt Schlag auf Schlag mit den Beiträgen.

Für Capital durfte ich einen Gastbeitrag schreiben, in dem ich auf die düsteren Prognosen hinsichtlich der Jobverluste im Bankenbereich noch einen draufsetze.
Don’t shoot the messenger.

Capital: Bis zu zwei Drittel aller Bankjobs gehen verloren

Digital Leadership wird zentraler Erfolgsfaktor

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich seit einiger Zeit immer wieder Beiträge auf „Der Bank Blog“ veröffentlicht habe. Bei einem persönlichen Treffen hat mich der Betreiber des Blogs, Dr. Leichsenring, gefragt, ob ich aus den sporadischen Artikeln nicht eine regelmäßige Beitragsserie machen möchte.

Ich freue mich, hier auf meinem Blog mitteilen zu können, dass ich zukünftig regelmäßig auch bei „Der Bank Blog“ zu lesen sein werde – vermutlich sogar häufiger als hier bei „All About Banking“. Selbstverständlich werde ich an dieser Stelle meine Artikel verlinken.

Den Anfang der Serie macht mein Beitrag „Digital Leadership wird zentraler Erfolgsfaktor“ – Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führung in Kreditinstituten.

Mehrwerte etablierter Banken

Und wieder einmal durfte ich für Der Bank Blog einen Gastbeitrag schreiben. Dieses Mal habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Mehrwerte etablierte Banken im Rahmen der Digitalisierung noch bieten.

>>Welches sind die Mehrwerte etablierter Banken im Vertrieb? – Chancen der Digitalisierung für traditionelle Finanzdienstleister

Bankjobs – Interview mit der Frankfurter Neuen Presse

Der Frankfurter Neuen Presse durfte ich meine Einschätzung zur Zukunft der Bankarbeitsplätze in Frankfurt erläutern. Neben den Auswirkungen der Digitalisierung ging es insbesondere um neue Jobs aufgrund des Brexit.

Frankfurt sollte auf FinTechs setzen – Zwei Drittel der Bankjobs fallen weg

N.B.: dem aufmerksamen Leser stellt sich vielleicht die Frage, warum es heute zwei Drittel der Jobs sind, während ich in meinem Artikel im Der Bank Blog im November noch von rund 50 Prozent spreche. Das ist weder Donald Trump noch neuen Erkenntnissen geschuldet, sondern lediglich der Tatsache, dass m.E. in den Bankzentralen in Frankfurt mehr Arbeitsplätze wegfallen werden als bundesweit.

Don’t bank on Banks

Zunächst erst einmal ein gutes und gesundes neues Jahr allen meinen Leserinnen und Lesern.

Fraglich ist jedoch, ob 2017 für Bankenvorstände und -mitarbeiter wirklich ein gutes Jahr wird. Sofern sie sich in der gleichen Filter-Bubble wie ich befinden, sollten sie gestern und heute in kurzer Abfolge erschreckt worden sein.

Zunächst kam wieder einmal eine Meldung über potenziell einzuführende Negativzinsen (auch) für Privatkunden. In diesem Fall handelt es sich um die Münchner Sparkasse, die laut darüber nachdenkt. Geschäftskunden und „vermögende Privatkunden“ werden bereits für das Überlassen von Geld von der Sparkasse zur Kasse gebeten. Auch Kleinsparern Negativzinsen aufzubürden trauen sich die Münchner aber z.Zt. erst, wenn ein anderes Institut den Anfang macht. Weitere Sparkassen und Genossenschaftbanken warten ebenfalls (sehnsüchtig?) auf die Bank, die den Schwarzen Peter zieht. Danach wird es bundesweit sehr schnell gehen mit den Negativzinsen.

Das ganze geschieht vor dem Hintergrund bereits wieder eingeführter bzw. massiv erhöhter Gebühren für die Kontoführung, nach Jahren wieder steigender Inflation in Deutschland und einer bereits eingeläuteten Zinswende in den USA. Kombiniert mit einer besonderen Sensitivität der Kunden hinsichtlich Negativzinsen verspricht das interessant zu werden.

Die nächste Meldung meiner Filter-Bubble ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung Accenture. Demnach können sich ca. 30% der heutigen Bankkunden vorstellen, mit ihren Bank- und Versicherungsgeschäften zu Google, Facebook oder Amazon zu wechseln, sofern diese Internetunternehmen auch Finanzdienstleistungen anbieten würden. Meiner Einschätzung nach liegt der Anteil wechselwilliger eher noch höher und Negativzinsen böten zusätzlich einen starken Anreiz.

Und dazu passt die dritte Meldung. Facebook besitzt seit Dezember eine europäische „Payment License“. Hinzu kommt demnächst die Umsetzung von PSD2 (Payment Service Directive), die Banken verpflichtet, ihre APIs (Application Programming Interface/Schnittstelle) Drittanbietern zur Verfügung zu stellen. Damit kann sich dann z.B. Facebook sämtliche Kontodaten ziehen und auswerten.

Do the math – warum sollte man dann noch zur Bank gehen oder auch nur die jeweilige Banken-App nutzen? IBAN eingeben, oder doch lieber einfach den Namen des Empfängers?

Im schlimmsten Fall verlieren Banken auf diesem Wege vollständig den Kundenkontakt und damit sämtliche Möglichkeiten der Einflussnahme sowie des Vertriebs und werden zur unsichtbaren „Werkbank“ der Internetriesen.

Happy New Year.